Es gibt kaum einen Gegenstand, der so alt und so kulturübergreifend ist wie die Maske. Es gab sie in beinahe allen Kulturen und zu allen Zeiten. Die Ursprünge der Maske liegen in sozialen und religiösen Ritualen.

Rituelle Masken kamen vor allem an den Wendepunkten des Lebens zum Einsatz – Geburt, Initiation, Hochzeit, Tod, Jagd, Aussaat und Ernte wurden oftmals von Ritualen und Maskentänzen begleitet. Dabei war die Maskierung nicht bloße Verkleidung, sondern äußere und innere Verwandlung des Trägers oder der Trägerin in die Göttin, den Gott oder Dämon, den die Maske darstellte. Die Magie lag dabei in der Maske selbst.

Eine besondere Hommage an die alten Göttinnen Europas stellt die Serie der Göttinnen-Masken dar. Vor der Christianisierung Europas wurden in auch in Europa zahlreiche Göttinnen wie die Urmutter Gaia, wie Holla, Perchta, Hel, Luna und Sunna verehrt. Sie waren mächtige Göttinnen, aber auch Sinnbilder der weiblichen Urkraft.

Inspiriert wurde diese Masken-Serie durch alte europäische Sagen, Märchen und Mythen, die die ursprüngliche Bedeutung und Macht der Göttinnen auch heute noch erspüren lassen, sowie durch eine Studienreise nach Indien, einem Land, in dem mächtige Göttinnen wie Sarasvati, Durga und Kali verehrt werden.